Geschichte des elektrischen Stroms
Die methodische
Bewegung von Ladungsträgern wie beispielweise Elektronen oder Ionen
innerhalb einer Flüssigkeit, einem Vakuum oder Festkörper nennt
man elektrischer Strom. Durch unterschiedliche Kräfte können die
Ladungsträger oder auch Elementarteilchen genannt, in Bewegung
versetzt werden. Die Bezeichnung der Stromstärke wird in A für
Ampere (benannt nach dem Physiker und Mathematiker André Marie
Ampére) gemessen.
Mitte des 19. Jahrhunderts begann die
technische Nutzung des elektrischen Stroms mit Telegrafie und
Elektroplattieren (galvanisieren). Anfangs reichten hierfür die
Leistungen von Batterien aus. Elektronen werden auf einer Seite
erfasst (Minuspol) und auf der anderen Seite abstrahiert (Pluspol),
so entwickelt sich eine Ladungstrennung und eine elektrische Spannung
entsteht. Wenn mechanische Kräfte auf Ladungsträger ausgeübt
werden, entsteht ein elektrisches Feld. Dieses entsteht, wenn
zwischen zwei räumlichen Punkten elektrische Spannung stattfindet.
In Folge der daraus entstehenden Beschleunigung wird Energie frei,
der Strom kann fließen.
Werner von Siemens nutzte 1866 das
bereits 1851 erfundene dynamo- elektrische Prinzip, um den ersten
elektrischen Generator zu entwickeln. Diese handbetriebene
Zündmaschine verkaufte er, als Zünder für Sprengstoff. Da der
Strombedarf immer weiter anstieg, wurde diese Grundidee
weiterentwickelt. Ab 1880 waren die ersten Generatoren und
Großmaschinen im Einsatz. Die erste Aufgabe dieser Maschinen war die
Versorgung von Straßenlaternen und kam dann langsam auch in den
privaten Haushalten zum Einsatz. Als Ersatz für Kerzen und
Petroleumlampen wurden dann Leuchttürme mit elektrischen Strom
ausgestattet. Aufgrund dessen war die Leuchtkraft entsprechend höher
- demzufolge entstanden die ersten Kraftwerke. Anfänglich waren es
einfache Dampfmaschinen oder Wasserturbinen, die zu Beginn des 20.
Jahrhunderts als leistungsstarke Dampfturbinen genutzt wurden. Diese
führen bis heute als Kraftmaschinen die Erzeugung von elektrischem
Strom an.
Heute muss sich der Verbraucher nur noch Gedanken
darüber machen, welchen Stromanbieter er für sich beanspruchen
will. Dazu kann er im Internet einen Stromrechner nutzen, um so
günstige Strompreis kwh zu ermitteln. Beim Stromvergleich ist darauf zu
achten, welche Art der Stromgewinnung angeboten wird. Die Stromtarife
schwanken deshalb durchaus in den Stromvergleichs Angeboten.
Stromanbieter, die einen gut durchdachten Mix aus ökologischem- und
Kraftwerkstrom empfehlen, haben meist einen verträgliche
Strompreise.