Ozon - Aktuell

07. März 2005 © Schulphysik">email: Schulphysik

Ozon in der oberen Atmosphäre


Bild nach Nasa

Jedes Jahr seit Entdeckung des Ozonlochs öffnet es sich sich im September/Oktober mehr oder weniger stark. Ein leichter Wachstumstrend wird beobachtet.

Antarctica's Record-setting Ozone Hole - NASA
NOAA - CPC - Ozon
Total Ozone Mapping Spectrometer web site

Ozonloch-Tour in deutsch Uni Cambridge
Ozone and the Atmosphere - wie es dazu kommen könnte
Stratospheric Ozone: An Electronic Textbook

Ozon auf Erden

Informationsdienst Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Technik und Umwelt, 27.07.1999
Tempolimit untauglich gegen erhöhte Ozonwerte
Ein kurzfristiges Tempolimit hat im Vergleich zur flächendeckenden
Ausrüstung mit Katalysatoren nur einen minimalen Effekt
Wissenschaftliche Untersuchungen des Forschungszentrums Karlsruhe
belegen es: Tempolimits führen zu einer Verringerung der Ozonwerte um
lediglich 5 %, und das nicht einmal in den Ballungszentren mit den
höchsten Ozonbelastungen. Die geplante "Sommersmog-Neuregelung" ist
somit keineswegs geeignet, die Ozonbelastungen während der Sommermonate
zu senken. Eine deutliche Verringerung der Spitzenbelastungen um bis zu
30 % bis zum Jahr 2005 läßt sich dagegen, so Klimaforscher Professor Dr.
Franz Fiedler, vor allem durch einen konsequenten Einbau von
Katalysatoren in Kraftfahrzeuge erreichen.
"Die bereits eingeführten längerfristigen Maßnahmen zur Reduzierung der
Vorläufersubstanzen des Ozons, insbesondere die Verwendung von
Katalysatoren in Kraftfahrzeugen, machen da viel größere Effekte als ein
kurzfristiges Tempolimit", erläutert Professor Dr. Franz Fiedler, Leiter
des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums
und der Universität Karlsruhe. Die für die Ozonbildung verantwortlichen
Vorläufersubstanzen - Stickoxide und Kohlenwasserstoffe - stammen
hauptsächlich aus dem Straßenverkehr. Durch kurzfristige Tempolimits
freilich lassen sich Stickoxide um 15 % (neueren Erhebungen zufolge um
10 %), Kohlenwasserstoffe nur um 1 % reduzieren. Insgesamt führt dies zu
einer Minderung der Ozonwerte um nicht mehr als 5 %.
"Durch die längerfristigen Maßnahmen wie den Einsatz von Katalysatoren
erwarten wir bis zum Jahr 2005 einen Rückgang der Stickoxidemissionen um
50 bis 60 % und der Kohlenwasserstoffemissionen um 45 bis 65 %. Dies
führt zu einer Absenkung der Ozonwerte um bis zu 30 %, wobei
insbesondere die Spitzenbelastungen verringert werden", legt Prof.
Fiedler dar.
Ozon bildet sich unter dem Einfluß von Sonnenlicht aus Luftsauerstoff
unter Mitwirkung von Vorläufersubstanzen, den Stickoxiden und
Kohlenwasserstoffen. Diese Gase stammen zu einem erheblichen Maß aus dem
Straßenverkehr. Ozonepisoden treten regelmäßig bei sonnenreichen
Hochdruckwetterlagen auf, sie dauern in der Regel 3 bis 4 Tage. Einmal
gebildetes Ozon besitzt in der bodennahen Atmosphäre eine Lebensdauer
von etwa 5 Tagen.
Vergleicht man die durch die vorgesehenen Tempolimits zu erwartenden
Emissionsrückgänge mit den zyklisch wiederkehrenden Minderungen durch
ein geringeres Verkehrsaufkommen an Wochenenden und den langfristigen
Emissionsminderungen, die auf die vom Gesetzgeber bereits eingeleiteten
Maßnahmen zurückgehen, so lassen sich folgende Schlußfolgerungen
ableiten:
Die Einführung von Tempolimits führt nur zu einem geringen Rückgang
der Konzentrationen von Vorläufersubstanzen. Dieser wird kaum einen
Einfluß auf die Ozonkonzentration ausüben.
In Ballungszentren, z. B. Nordrhein-Westfalen, kann es bei alleiniger
Stickoxid-Reduktion durch Tempolimits an sonnenreichen Tagen sogar zu
einem weiteren Anstieg der Ozonkonzentration kommen.
Die bereits eingeleiteten Emissionsminderungsmaßnahmen durch
Einführung von Pkws mit Katalysatoren machen die geringen
Emissionsrückgänge, die durch ein Tempolimit hervorgerufen werden, für
eine Ozonreduzierung überflüssig.
Damit steht der Erfolg eines Tempolimits in bezug auf die
Ozonproblematik in keinem Verhältnis zu dem damit verbundenen Aufwand.
Sabine Fodi 27. Juli 1999
Rückfragen: Tel. 07247/82-2860


 

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Sauerstoff kann tödlich sein-
trotzdem brauchen wir ihn wie die Luft zum Atmen
Reiner Sauerstoff kann selbst um Luft ringenden Kranken auf der Intensivstation nur wenige Minuten gegeben werden, da ansonsten die Lungen verätzt werden. Die Luft mit 21% Sauerstoffgas O2 und 78% N2 ist dagegen wohl zu atmen, wenn keine weiteren Fremdgase vorhanden sind. So riecht man in Flugzeugen den verschwitzten Nachbarn nicht, da in der Luft bis zu 800 Mikrogramm/m3 Ozon eingebracht wurden. Ab etwa
900 Mikrogramm/m3 Ozon riecht man den stechenden Geruch des Ozon und da wird es gefährlich- die Evolution schenkte uns diesen Sinn um Giftgasen auszuweichen.
Was ist Ozon? Eine Sauerstoffverbindung mit drei Sauerstoffatomen O-O-O, die sehr leicht in O-O oder O2 und O zerfällt. O2 ist das normale Sauerstoffgas Molekül während das übrig bleibende einzelne Sauerstoffatom hoch aggressiv ist. Es sucht gierig nach Partnern die ihm zwei Elektronen abnehmen. Diese findet es in den Farbstoffen auf zu bleichender Wäsche, auf gefärbten Menschenhaaren, und eben auch in diversen Smogdünsten. Das O- Atom (aus dem instabilen O-O-O des Ozons) bleicht daher, macht Smog erträglicher, zerstört aber die Farbstoffe und die Smogmoleküle. In hohen Dosen wird es allerdings gefährlich, da zerstört dieses Sauerstoffatom auch zum Atmen wichtige Farbstoffe. Dann ist es ein sehr gefährliches Giftgas geworden, das Sauerstoffatom im Sauerstoffmolekül namens Ozon.
IU-Hintergrund Bodennahes Ozon
IU-Hintergrund Bodennahes Ozon - GSF Forschungszentrum
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Inst. f. Arbeits- und Umweltmed. der LMU - Neues - Wissenschaftliche Kritik an Ozon-Mortalitätsstudie
GSF - krank durch Ozon?
GSF - IU-Kurz-Info Bodennahes Ozon


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