Klima
in Historischen Zeiten
Seit Jahren beschäftigt sich das KIHZ -Projekt Projekt Klima In Historischen Zeiten
am Potsdamer GFZ(GeoforschungsZentrum)
mit der globalen Temperatur.
Gerade im Vergleich der wichtigsten Messdaten aus
Bohrkern-Messungen, Baumringanalysen und anderer
aussagekräftigen Methoden zeigt sich m. E. eine sehr gute
Übereinstimmung mit den historisch bekannten Temperaturen.
aus einer PR- Broschüre des KIHZ
(C) - Online KIHZ
- mit freundlicher Genehmigung

Wie geht es weiter?
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1) die Klima- Pessima vor 300 Jahren (Maunderminimum) Pest, Malaria wüteten in Europa, die Themse war wie holländische Flüsse zugefroren. Hätte man am Ende dieser Phase bei wieder ansteigender Temperatur Zukunftsprognosen gemacht, wären vermutlich 200 Grad für unsere heutige Zeit herausgekommen. Im Bauernkrieg lag im Juli morgens Schnee um die Festung Marienberg, die Bauern stürmten auf dieses Gotteszeichen hin nicht die adelige Hochburg, dachten auch nicht an eine kommende Eiszeit, da sie andere Sorgen hatten.
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2) das mittelalterliche lange Klimaoptimum - relativer Wohlstand in Europa, die Wikinger besiedelten Grönland (greenland) und bauten dort Getreide an. Das Schmelzen der Arktis, der Fjordgletscher und Weinanbau in Schweden und England bedingt sich gegenseitig. In Franken herrschten Temperaturen wie heute in der Toskana.
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3) das zweite Völkerwanderungspessimum - Unruhe herrschte in Europa. Es war nicht die nomadische Natur der Goten und Germanen, sondern vermutlich die Kälte die Familien mit Kind und Kegel, mit Vieh und Waffen in den Süden trieb. Nordafrika war immer noch Getreidekammer der Vandalen und anderer Zuwanderer. |
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4) das römische Klimaoptimum - das römische Weltreich. Es war deutlich wärmer als heute, trotzdem versank die Akropolis nicht in den Mittelmeerfluten, und trotzdem war Nahrung hinreichend vorhanden und trotzdem wird nur von wenigen Malariafällen, Seuchen berichtet. |
| 5) das erste Völkerwanderungspessimum - Unruhe in Europa, Keltische Wanderungen? Da liegt noch vieles im Dunklen. Woher kamen die Indogermanen? |

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6) im zweiten Holozänoptimum |
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7) das Holozänpessiumum - ein deutlicher Einschnitt - Kaltzeit=Sintflutzeit? Hier (mir?) zu wenig historisch gesichertes Material bekannt, was auch für folgenden Punkt gilt |
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8) im ersten Holozänoptimum entwickelte der Mensch die wichtigsten Techniken und baute erste Siedlungen, das Ende der letzten Eiszeit Übergang von Jagd auf Ackerbau |
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9) in der langen Eiszeit musste sich der Mensch bewähren,
und er schafft es !! Der Mensch ist (durch die Eiszeit?) Erfolgsmodell geworden ... und erstelle erste Kunstobjekte Eine Herde Mammuts in ein Schlucht stürzen lassen und einen davon verspeisen, nicht gerade umweltschonend, aber der Mensch überlebte! |
| 10) in der letzten Zwischeneiszeit wurde es in Afrika sehr heiß. Die Menschheit wanderte in Jahrtausenden über die ganze Erde. - doch da gibt es viele Theorien. |
Auf jeden Fall waren damals die
Temperatur- Extrema weit höher als es die heutigen
Horrorszenarien prognostizieren. Und o Wunder, der Menschheit
gelang es Eiszeit und Zwischeneiszeit zu meistern. Fast ohne
Technik, sieht man vom Feuer und Spieß mal ab. Gemeinsam
stürzte man Mammutherden über Bergschluchten nur um wenige
Tiere zu verzehren. Umweltschutz und Tierschutz waren noch
Fremdwörter, es ging um den Erhalt der eigenen Art. Heute
sollten wir allerdings nicht mehr so denken, den auf Erden ist es
eng geworden, wir sind zu viele geworden und allein unser Atem
(CO2 Ausstoß) zusammen mit dem unserer Nutztiere erhöht den CO2
Gehalt der Atmosphäre. Sei Beginn der Neuzeit verbrauchen wir
sogar gespeicherten Kohlenstoff und jagen ihn in die Atmosphäre.
Kurz wir müssen uns bremsen, tragen aber immer noch die
bewährten Gene des Steinzeitmenschen mit uns herum.
Bisher hat das extrem gute Anpassungsvermögen dem Menschen
noch immer das Überleben ermöglicht.
Auf Europa beschränkt, könnte man fragen, nein
auch das Sargasso-Meer zeigt diese Temperatureinschnitte

Neueste chinesische Untersuchungen zeigen gleiches Bild:
Im Römischen Optimum und im Mittelalter war es wärmer als heute
Ge, Q., Zheng, J., Fang, X., Man, Z., Zhang, X., Zhang, P. and
Wang, W.-C.
2003.
Holozän
Corrections
to the Mann et. al. (1998)![]() |
Stephen McIntyre and Ross
McKitrick, MM03 zeigen Fehler von Manns et.al. auf Baumringanalysen scheinen auch fragwürdig zu sein: Simpel vertauschte Mehrfachspalten in einer Tabellenkalkulation? Eine so wichtige Untersuchung, hinsichtlich des anthropogenen Einflusses hätte von beiden Teams besser untersucht werden sollen. "Klimaschutz" kostet nämlich sehr viel Geld !! |
| Statistik ist zwar eine nette Sache, offensichtlich
gleiche
Sachverhalte wissenschaftlich zu quantifizieren und auf Niveau zu bringen.
Nur - Rohdaten sollten immer unverändert gelassen werden. Noch fehlerträchtiger sind allerdings iterative Simulationen, wo sich selbst beste Verfahren 5.ter oder 7.Ordnung nach gewisser Zeit chaotisch aufschaukeln können. Nur ... kippt der Golfstrom dann auf Grund "realer" Ursachen oder auf Grund der Iterationsfehler? |
Warum kann kein Computer berechnen, wie ein einzelnes Herbstblatt fällt? Noch schwerer dürfte das mit der ganzen Erde sein. ![]() Da zaubern so manche Wissenschaftler! |
Langfristig kommt sowieso wieder ein Eiszeittief
- und wie geht es weiter?

Hier erkennt man auch schön, dass die Temperaturerhöhung der CO2 Erhöhung
vorausgeht.
"Der
Meeresspiegel hebt sich seit etwa 20000 Jahren vor heute von -110 m auf das
heutige Niveau und oszilliert.
Es handelt sich hier um einen linearen, vom Menschen unbeeinflussten Anstieg von
20 cm pro Jahrhundert!”
Quelle: GFZ,
Klima im
Wandel: Die Geschichte des Klimas aus geobiowissenschaftlichen Archiven”
Bei der letzten Kältephase freuten sich zwar holländische Kinder auf
Schlittschuhen, aber Krankheiten wüteten auch: Malaria in England und Pest in
ganz Europa! Naturkatastrophen erfolgten übrigens auch gehäuft in Kaltzeiten (Zuidersee!)
"The farther back you can look, the farther forward you are likely to see."
Winston Churchill
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Das Klima ändert sich immer. Es war früher öfters wesentlich wärmer und kälter als heute. |
Er
ist unschuldig!