Kiefer Chirurgie

06. September 2008 © Schulphysik">email: Schulphysik

Kieferchirurgie

Die Kieferchirurgie ist eine Fachrichtung der modernen Chirurgie. Für diese Fachrichtung der Kieferchirurgie muss man eine Ausbildung in der Humanmedizin und der Zahnmedizin absolvieren. Somit kommt es in dieser Fachrichtung häufig zu Doppelpromotionen. Dieses ist in Deutschland so, in anderen europäischen Ländern sind die Erfordernisse zum Kieferchirurgen weniger hoch angesetzt. In der Kieferchirurgie geht es um die Diagnostik und die Therapie aber auch um die ästhetische Rehabilitation der Verletzungen und Knochenbrüche. Auch Fehlbildungen sowie Formveränderungen am Ober- oder Unterkiefer werden behandelt. Die Kieferchirurgie ist für alle Verletzungen am Kiefer zuständig um diese zu beheben und um die Funktionalität des Kiefers zu gewährleisten.

Die Kieferchirurgie ist aber nicht ein einzelner Bereich für eine Fachrichtung. Zur Kieferchirurgie kommen noch die Mund- und Gesichtschirurgie hinzu damit der ausgelernte Dr. zu einem Facharzt für die MKG Chirurgie wird. In Deutschland gibt es über 1300 dieser MKG Chirurgen. Solche MKG Chirurgen können sich weiter bilden um die Zusatzbezeichnung für „plastische Operationen“ zu erhalten. Somit dürfen sie auch gewisse kosmetische Eingriffe am Gesicht vornehmen.

In der Kieferchirurgie werden am häufigsten gebrochene Unterkiefer operiert. Die Unterkiefer brechen in den häufigsten Fällen aufgrund von Unfällen oder körperlicher Gewalt. Der Unterkiefer hat Schwachstellen, an denen er besonders häufig bricht. Ein gebrochener Unterkiefer kann nicht gegipst werden. Er wird oft verdrahtet oder verschraubt. Die Drähte müssen dann in einer zweiten Operation wieder entfernt werden. Eine Kieferoperation ist für den Betroffenen eine belastende Situation, da er nicht richtig essen kann, er kann sich die Zähne nicht putzen und hat eventuell auch Schmerzen. Dank der modernen Schulmedizin kann den Patienten ihr Leiden aber erleichtert werden.

Die Oberkieferfraktur nimmt nur ca. 15% der Kieferfrakturen ein. Auch sie tritt oft durch Unfälle oder auch durch Gewalt auf. Auch hier gibt es die typischen Bruchlinien innerhalb oder außerhalb der Zahnreihe. Auch ein Oberkieferbruch muss erst einmal auf den Röntgenbildern sichtbar gemacht werden um die Operation planen zu können. Eine Operation ist notwendig um die Knochenstücke aneinander zu fixieren.

Die Kieferchirurgie ist wegen der Häufigkeit, dass die Brüche aufgrund von Unfällen auftreten, eine Unfallchirurgie. Die Knochenbrüche können nicht geschient werden. Früher war es üblich die Brüche zu verdrahten. Inzwischen gibt es neue Techniken die mit der Miniplattenosteosynthese arbeiten. Die Kieferchirurgie kann einen gebrochenen Kiefer in den meisten Fällen wieder komplett herstellen. Aber vor allem bei mehrfacher Kieferfraktur kann es zu Folgeschäden kommen. Auch können Zähne beschädigt werden oder verloren gehen.



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