wobei die Hauptebene rechts von ihrem Scheitelpunkt liegt wenn h1 bzw. h2 positiv ist.
Somit sind die Punkte
F1,
F2,
H1 und
H2 berechnet. Um nun den Strahlengang zu zeigen werden diese Punkte wie in der
Bildkonstruktion gezeigt miteinander verbunden, womit auch Bp und y_Bp berechnet sind.
Jetzt kann ich also den Strahlengang durch dicke Linsen berechnen und zeigen.
Allerdings werden Linsenfehler nicht mit eingerechnet, was v.a. durch die
sphärische Aberration (auch: Öffnungsfehler) zu Ungenauigkeiten führen kann:
Wenn Strahlen parallel zur optischen Achse, aber nicht mehr paraxial (= achsennah) auf eine Linse fallen, werden sie nicht mehr im idealen Brennpunkt gesammelt. Das heißt, dass der Brennpunkt nicht ein durch die
obigen Formeln festgelegter Punkt ist, sondern eigentlich eine „Fläche", deren Mittelpunkt mit F bezeichnet wird.
D.h. dass auch der Bildpunkt, der ja direkt von der Brennweite abhängt, vom Abstand zwischen G und der optischen Achse abhängig ist. Die
Zeichnung zeigt diesen Linsenfehler stark übertrieben. In dem
Applet wird das - im Gegensatz zu den Applets mit dem Brechungsgesetz (z.B.
Kugelfläche und
LINSENSYSTEM) - nicht beachtet, weil es dafür, dass die Abweichung bei achsennahen Strahlen nur sehr klein ist zu aufwendig wäre diese Wölbung mit einzubeziehen.
Alle anderen Linsenfehler sind für dieses Applet von keiner bzw. nur geringer Bedeutung.
Es sei noch gesagt, dass dieser Linsenfehler zwar an einer sphärischen, aber nicht an einer parabolischen Linse, welche wohl im Allgemeinen gebräuchlicher sind, vorkommt, weil solche Linsen genau dafür konzipiert sind möglichst ohne Linsenfehler zu arbeiten.