Die Schulsternwarte des Gymnasiums
Bad Kissingen in Bayern

Leiter OStR Kurt Blaschke (Mathematik / Physik / Astronomie)

Planetensystem - Orionnebel - Endstadien von Sternen - Endstadien von Sternen - Kugelsternhaufen - Galaxien1 - Galaxien2

Die Sternwarte besitzt eine drehbare 3,2 m Kuppel aus Glasfaser und Polyester auf einer Stahl - Ring - Konstruktion, die durch einen mechanischen Schiebetormechanismus geöffnet werden kann.

Blick auf die Kuppel der Sternwarte. Im Vordergrund das tragbare Spiegelteleskop C-8 mit parallaktischer Montierung und ein kleinerer Refraktor für Schülerbeobachtungen.

 

 

Instrumentelle Ausstattung:

 

1. Hauptinstrument ist ein Spiegelteleskop von 2800 mm Brennweite mit einer freien Öffnung von 280 mm (Typ Celestron - 11 Teleskop).

Auf diesem Spiegel fest montiert ein Leitfernrohr von 920 mm Brennweite und einer Objektivöffnung von 90 mm (eingesetzt vor allem zur bogensekunden genauen elektronischen Nachführung durch eine St-4 CCD Kamera bei längerbelichteten Aufnahmen am Hauptinstrument, da die Nachführung des Spiegels ein zu grosses periodisches Spiel besitzt.

2. Eine St-6i CCD Kamera mit Filterrad und drei dielektrischen Interferenzfiltern (rot, grün, blau) für Farbaufnahmen und für spektroskopische Anwendungen. Diese Kamera kann bis auf -650C durch 2 Peltierelemente am Chip abgekühlt werden.

3. Das Hauptinstrument kann mit Hilfe eines Kleincomputers, in dem über 8500 der wichtigsten Sterne und flächenhaften astronomischen Objekte gespeichert sind und der über optische Decoder mit der Rektaszensions- und Deklinationsachse verbunden ist, mechanisch nach vorheriger Justierung an Referenzsternen an jede beliebige Position des nächtlichen Himmels zielgenau hingeführt werden.

4. Ein transportables C-8 Spiegelteleskop (Öffnung 200 mm, Brennweite f = 2000 mm) und ein kleiner Refraktor (Offnung 80 mm, Brennweite f = 920 mm) auf parallaktischen Montierungen für Beobachtungen mit astronomischen Arbeitsgruppen.

5. Eine Vielzahl von Deep - Sky - und Sonnenfiltern, Okularen, 2x Barlowlinse und Reduzierlinse Spektrografen und Sonnenprotuberanzenansatz und einem 486- ziger mit astronomischem Planetariumsprogramm und einiger Bildverarbeitungsprogrammen für die Rohdaten, die mit der St-6i Kamera gewonnen werden.

 

Bemerkung zu den CCD Kameras:

CCD ist die Abkürzung für Charge Couple Device, was soviel wie ladungsgekoppeltes Instrument bedeutet. Die grundlegende Funktion eines CCD - Detektors besteht in der Umwandlung eines ankommenden Lichtphotons von kleinen, sehr weit entfernten und äusserst lichtschwachen astronomischen Objekten in ein Elektron, welches im Detektor bis zu seinem Auslesen gelagert wird und dadurch Daten produziert, die dann am Computer als Bild dargestellt werden können. Sie müssen jedoch nicht als Bild dargestellt werden, genausogut könnte es auch ein Verteilungsdiagramm sein, in dem durch Zahlengruppen die Anzahl der Elektronen repräsentiert wird, die in jedem Pixel des Detektors produziert werden. die ST4 - Kamera besitzt 192 x 164 Pixel, die größere ST6 - Kamera 375 x 242 Pixel.

  

Astronomische Aufnahmen:

Durch Anklicken der Bildserien werden diese groß und mit erklärendem Text dargestellt.

© K.Blaschke beachten

Planetensystem

Orionnebel

Endstadien von Sternen

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Es folgen weitere Arbeiten von der Schulsternwarte Bad Kissingen.

Wer professionelle Aufnahmen sucht findet diese leicht über die umfangreichen Linksammlung unten.
 

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10. Oktober 1997 © K.Blaschke

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