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25 Oktober 2001 © Schulphysik">email: Schulphysik

Wir müssen das 
Lernen und Entlernen üben

Pressemitteilung Arbeitsstab "Forum Bildung" in der Geschäftsstelle der 
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, 25.10.2001
Von: Burghard Kraft


Trendforscher Peter Wippermann über die Arbeit im Informationszeitalter.
Das komplette Interview können Sie unter http://www.forumbildung.de lesen.

Die Verfallszeit von Fachwissen wird immer kürzer.
Deshalb müssen Menschen nicht nur das Lernen, sondern auch das
"Entlernen" üben.
"Wir müssen in der Lage sein, das Wissen, das gerade noch nützlich erschien, aufzugeben,
um etwas Neues zu lernen"
, erklärt Prof. Peter Wippermann vom Trendbüro in Hamburg. Aus diesem Grund und weil "Innovationen immer aus der Gemeinschaft entstehen" befinden sich die Soft Skills, also Teamfähigkeit und soziale Kompetenz, bei Personalchefs ganz oben auf der Checkliste für Bewerber. Der Arbeitnehmer von morgen ist nach Ansicht von Peter Wippermann eine "Ich-AG".
Der Unternehmer in eigener Sache ist flexibel und entscheidet immer wieder neu, wo, wann und was er arbeitet. "Heute sind wir nicht mehr lebenslange Arbeitnehmer, sondern wir sind Lebensunternehmer", sagt Wippermann. Neu an der "Ich-AG" ist auch, dass jedes Mitglied dieser Spezies sowohl Freizeit als auch Beruf unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet - eine persönliche Bilanzierung von Aufwand und Nutzen. Peter Wippermann ist überzeugt, dass die wichtigste Aufgabe des Einzelnen künftig darin besteht, für sich selbst die richtige Mischung aus Arbeit und Freizeit zu finden - die so genannte "work-life-balance". Doch der Zukunftsforscher warnt auch vor den Schattenseiten der grenzenlosen Mobilität.
Die Jobnomaden klagen schon heute über Stress und den Verlust von sozialen Kontakten.
Auch der Nomade des Informationszeitalters ist nicht grenzenlos flexibel und braucht soziale Sicherheit.
Doch der Garant für soziale Absicherung, der Staat, will eben auch flexibler werden
und sich auf das Nötigste beschränken.
Für den Einzelnen würde das bedeuten, so Wippermann,
dass "wir unsere selbstverständlichen Bedürfnisse selbst konstruieren müssen.
Das bedeutet zusätzliche Arbeit. Und das macht wieder Stress".

http://www.forumbildung.de

Weitere Informationen:
Arbeitsstab Forum Bildung
in der Geschäftsstelle der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung Hermann-Ehlers-Straße 10 53113 Bonn Telefon: (0228) 5402-126 Fax: (0228) 5402-170 info@forumbildung.de
Forum Bildung Online Redaktion Stephanstraße 7-9 50676 Köln
Telefon: (0221) 27 84 705 Fax: (0221) 27 84 708 presse@forumbildung.de
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Gedanken dazu, von MM-Physik

... Grundwissen in den Fächern und ein freies Bein könnte dies auf unsere Schule übersetzt bedeuten. Projektarbeit und weniger die volle Breite an spezifischem Fachwissen, wer stellt dann aber ein Zentralabitur? Nun manche Länder sind da ja schon ausgestiegen.
Was aber ist Grundwissen? Jeder glaubt es zu wissen, nur wenn es dann zur Fixierung kommen soll, wird es mehr als es vorher war.
Entlernen klingt aber gut. Was ich an Informatik - Maschinensprache von 1980 bis 1990- schon entlernt habe. Digitalelektronik ist zwar in jedem Gerät, weniger in Lehrplänen, da geistern immer noch Röhren herum.
Was ist Grundwissen?
Entlernen ist ganz gut, aber es muss radikal sein, denn es bleibt ja ohnehin viel zu viel hängen, die alten Vorlieben, der gute alte Lehrplan usw.
Da kommt mir ein Statement von StD Fichtner, Dillingen in den Kopf:
"Ein Weniger kann auch ein Mehr sein"
Schulphysik, MM-Physik

 

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