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26. Mai 2000 ©
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Mehr Geld für Bildung 
fordern Wirtschaft und Hochschulen 

Pressemitteilung Brandenburgische Technische Universität Cottbus, 24.05.2000
Bildungsoffensive für Brandenburg angemahnt
Zukunft der jungen Menschen steht auf dem Spiel 

Brandenburg ist Schlusslicht bei Ausgaben für Hochschulen Eine Erhöhung auf 3,5% des Landeshaushalts für die Hochschulen haben heute in Potsdam die brandenburgischen Hochschulen gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden von der Landespolitik eingefordert. Der Unternehmerverband Berlin Brandenburg, die IHK Brandenburg und der DGB Berlin-Brandenburg haben gemeinsam mit der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz (BLRK) eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die dem Ministerpräsidenten und der Landesregierung übergeben wird. Kritisiert wird in dieser Erklärung, dass Brandenburg das Schlusslicht aller Bundesländer bei den Ausgaben für die Hochschulen bildet. 3 % des Landeshaushalts werden derzeit in Brandenburg ausgegeben während im Bundesdurchschnitt aller Länder 6,75% (und im Schnitt aller neuen Bundesländer 5,09%) ausgegeben werden. Der Anteil am Landeshaushalt müsse bei mindestens 3,5% über die nächsten vier Jahre hinweg stabil gehalten werden - so die Forderung der Hochschulrektoren. Hintergrund der Forderung ist die rasante Veränderung im Arbeitsbereich: "Die Arbeitsplätze der Zukunft liegen in wissensgestützter Produktion und in wissensvermittelten Dienstleistungen" so Prof. Helmut Knüppel, Sprecher der BLRK. "Wir müssen eine Wissenschafts- und Bildungsoffensive in Brandenburg einleiten, damit unser Land endlich die Chance erhält, eine international konkurrenzfähige Wissenschafts- und Wirtschaftsregion zu werden". Und Bernd Rissmann, DGB, sagte, dass Brandenburg Gefahr laufe, sein eigenes Humankapital zu vergeuden, wenn es nicht jetzt in die Ausbildung der jungen Menschen investiere. Prof. Ernst Sigmund, Präsident der BTU Cottbus, trat der von Finanzministerin Simon vor einigen Wochen in der Presse geäußerten Ansicht, Brandenburg habe sich mit seinen neun Hochschulen übernommen, entschieden entgegen. Das Gegenteil sei der Fall: Brandenburg habe Anfang der 90er Jahre eine Hochschullandschaft geplant, die schon damals das absolute Schlusslicht darstellte. Die Hochschulen seien als wirtschaftliche Impulsgeber für die Region gegründet worden und leisteten wie im Fall der BTU und ihrer Außenstelle Wittenberge geradezu Entwicklungshilfe. Umgekehrt erhalten die Hochschulen kaum Unterstützung durch das Land. Die Forderung nach einer Haushaltserhöhung ist auch deshalb so dringend erforderlich, da nach den ersten zehn Jahren nun anstehende Reinvestitionen getätigt werden müssen und auch um der personellen Fluktuation entgegensteuern zu können. Die Erhöhung des Etats ist zwingend notwendig, um gute Professoren im Land Brandenburg halten zu können. Sowohl in die Ausstattung als auch in das Personal hat das Land investiert. Ließe es nun zu, dass Geräte und Labore veralten oder die Leistungsträger in andere Hochschulen abwandern, wären die Erstinvestitionen umsonst gewesen.

mm-Physik:
Aber auch innerhalb der EU Staaten und Europa gibt Deutschland nur sehr wenig für Bildung aus.
Bestenfalls Mittelklasse!

Das muss sich ändern!

aber bitte nicht die Öko-Steuer zur Edu-Steuer umfunktionieren. Erstere fliesst bereits vollkommen in die Rentenkasse und das soll einer Bildungssteuer doch wohl erspart bleiben.

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