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02 März 2005 © Schulphysik">email: Schulphysik

Kulturerbe der Menschheit geplündert

 

Verluste für die Menschheit
Wertvollste bis zu 7000 Jahren alte Kulturgüter  wurden geplündert, und obwohl die USA versprochen hatten die Museen zu schützen, sahen die Soldaten aus Amerika einfach zu, bzw. schützen sich selbst und wohl auch die Ölquellen.

Als vor 500 Jahren das alte Europa Amerika entdeckte geschah dies mit Buchstaben aus Akkad und Mathematik aus Bagdad. Die abendländische Kultur (und damit die amerikanische) hat viele Wurzeln im Gebiet des heutigen Iraks, und nicht zuletzt sei daran erinnert, dass die ersten schriftlichen Gesetze der Welt auch dort verkündet wurden.

Das Öl, das in 50 Jahren sowieso zu Ende geht, macht das Plündern nicht wett.

RETTET DEN REST AN KULTURGÜTERN
- das Öl fließt später auch noch!

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Die Geschichte des Landes zwischen Euphrat und Tigris
Nimrod gründete Babylon 3000 vor Chr.
Babylonia (c.2000-1600 BCE)


     

 
Astronomie in Bagdad vor 1000 Jahren
Pressemitteilung Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main), 11.06.2003, von Dr. Ralf Breyer

Vom 8. bis etwa dem 12. Jahrhundert war Bagdad das intellektuelle Zentrum der Welt. Die Geschichte für zumindest einen Teil dieser intellektuellen Aktivität - nämlich der Astronomie - wird noch immer geschrieben. Das Institut für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Frankfurt hat an Hand einer Reihe arabischer Handschriften aus Bibliotheken zwischen Spanien und Usbekistan, die die wissenschaftlichen Leistungen der Astronomen in der neuen arabischen Hauptstadt Bagdad speziell im neunten und zehnten Jahrhundert aufzeichnen, intensive Forschung betrieben. Diese Texte belegen die Beherrschung der griechischen und indischen Astronomie durch muslimische Wissenschaftler, das Entstehen des Arabischen als die neue Sprache der Wissenschaft, sowie die Anwendung ererbter und neu- entwickelter mathematischer Verfahren für bestimmte rituelle Angelegenheiten der aufstrebenden muslimischen Gesellschaft. Diese Quellen bezeugen astronomische Beobachtungen und Erkundigungen, geodätische Vermessungen und neue Bestimmungen von geographischen Längen und Breiten, die Entwicklung von Instrumenten zur Beobachtung oder zur Berechnung, sowie den Gebrauch der mathematischen Astronomie zu astrologischen Zwecken. Zusätzlich wurde eine ganz neue 'Astronomie im Dienste des Islam' geschaffen, etwa für die Gestaltung des muslimischen Mondkalenders, die Regelung der astronomisch- definierten Gebetszeiten und die Bestimmung der heiligen Richtung nach Mekka. Diese Aktivitäten dauerten danach an verschiedenen Orten in der islamischen Welt für mehrere Jahrhunderte fort; muslimische Wissenschaftler waren bis zum 15. Jahrhundert ohne jegliche Konkurrenz. In Frankfurt wurde ebenfalls die erste Geschichte der Astronomie in Ägypten, Syrien, dem Yemen und dem Maghrib im Mittelalter geschrieben. Nur ein kleiner Hauch dieses islamischen wissenschaftlichen Erbes wurde im Mittelalter nach Europa übermittelt, wobei die meisten arabischen wissenschaftlichen Arbeiten, die den Europäern damit zugänglich gemacht wurden, bereits veraltet waren - zumindest aus der Sicht muslimischer Gelehrter aus dem islamischen Osten - als sie ins Lateinische übersetzt wurden. Mit dieser faszinierenden Thematik setzt sich Prof. David King vom Institut für Geschichte der Naturwissenschaften im Rahmen eines reichbebilderten Vortrages in englischer Sprache am Freitag, dem 13. Juni, um 16 Uhr, in der Aula der Universität auseinander. Kontakt: Wolf-Dieter Wagner; Tel.: 069-798-22337; E-Mail: W.D.Wagner@em.uni-frankfurt.de, Tel. und unter: www.uni-frankfurt.de/fb13/ign

 

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